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Heute ist Mittwoch der 19.09.2018

Himalaya webDer Eisenacher Abenteurer und Reisefotograf Wigbert Röth ist seit vielen Jahren immer wieder im Himalaya unterwegs. In seinem Vortrag erzählt er über seinen Weg in den Himalaya. Die Berge werden für ihn zur Lebenseinstellung.

Angefangen hat diese „Bergsucht“ noch zu Ostzeiten mit illegalen Bergexpeditionen zu den 7000er Gipfeln des Pamir. Einem Kindheitstraum folgend macht er sich dann auf den Weg in den Himalaya. Mystik und Magie sind hier bis heute erhalten geblieben. Geheimnisvolle buddhistische Klöster, die höchsten Berge der Welt, eine atemberaubende Natur, liebevolle, freundliche Menschen und eine vielseitige Kultur prägen diese überwältigende Landschaft.

Es sind bewegende Geschichten und brillante Bilder aus neun Reisen in Indien und Nepal. Drei Wochen lang überquert Wigbert Röth mit Packpferden den Westhimalaya in Ladakh und Zanskar, zu Fuß ist er unterwegs auf der Changtang Hochebene, im Garhwal auf dem Weg zur Gangesquelle und zum Shivling dem Götterthron Shivas. In Nepal umrundet er mit seinem nepalesischen Freund Darinji Sherpa auf einer 16 tägigen Trekkingtour den Manaslu. Größte Herausforderung ist der schneebedeckte Larkya Pass in 5140m Höhe. Im Solu Khumbu Himalaya führt der Weg zum heiligen Berg der Sherpa, der Ama Dablam und weiter zum Mount Everest. Auf 5600 m Höhe erlebt der Fotograf bei Sturm und eisigen Temperaturen die Magie der Berge. Langsam bringt die Abendsonne die Berge zum glühen bis der nächtliche Sternenhimmel seine sanfte Decke über den Himalaya ausbreitet.

Im abgelegenen und vergessenen Königreich Mustang beeindrucken uralte buddhistische Maskentänze in den Klöstern und atemberaubende Erosionslandschaften, die in einer unglaublichen Farbenvielfalt leuchten. Und nicht zuletzt Kathmandu – ein Schmelztiegel vieler Kulturen und Religionen mit einer Vielzahl buddhistischer und hinduistischer Tempelanlagen. Wigbert Röth zeigt Aufnahmen von uralten Tempeln und Pagoden in den Königsstädten Bakthapur, Patan und Kathmandu. Viele Tempel sind durch das schwere Erdbeben im Mai 2015 zerstört worden. Ein Woche nach dem schweren Erdbeben hat der Fotograf die schweren Schäden des Erdbebens aber auch den Mut und die ungebrochene  Lebensfreude der Menschen dokumentiert.

Wigbert Röth erzählt einfühlsam von seinen Begegnungen mit den Menschen und ihrer Kultur, vom Alltag der Bergvölker mit ihrer sanften, heute noch umweltverträglichen Lebensform.
Der Vortrag ist eine Liebeserklärung an die Berge und ihre Bewohner und zeigt die Natur in ihrer wilden Schönheit und Poesie.

Veranstalter: Veranstaltungsagentur Schindhelm, Erfurt

Datum

13. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Ort

Saal Simson